Der Strom

Eine Angel in den Strom 
der Zeit geworfen,
kommen Dinge ans Licht,
man glaubt es fast nicht. 

Vergeht sie, die Zeit,
es schaut aus als vereist 
du in die Ferne 
doch drehst du dich gerne 
nur um dich selbst. 

So bleibst du vielleicht 
am Boden,
aber auch nur bei dir
im Jetzt und Hier. 

Es schweift dein Gedanke
zwar in den Traum,
aber trauen 
magst du dem kaum. 

Zuviel Kopf und kein Bauch
so sieht man dich auch,
immer wieder handeln
nichts mag dich verwandeln. 

Drum lasse los und treibe 
mit dem Strom der Zeit,
genieße das Leben
und die Menschlichkeit. 

Alex Wiechert